Vielleicht bist Du hierher verlinkt worden aufgrund eines meiner Inserate.
Nachfolgend findest Du ein etwas ausführlicheres Exposé meiner schon länger gehegten Vision,
meines Träumchens.
- Darum geht es hier
- Zu mir
- Die Vision: Lust auf ***
- *** Auseinandersetzung
- *** Wertschätzung des Körpers
- *** Alternativen zum Gesundheitssystem
- *** Unterstützung von Wachstumsprozessen
- Werwannwiewo
- Kontakt
1. Darum geht es hier
Es ist an der Zeit, mit meinem Suchen nach Mit-Machern ein bisschen lauter zu werden, und es wäre sagenhaft, wenn sich auf diesem Wege die Vision durch Gleichgesinnte weiterverfolgen ließe und daraus etwas Fruchtbares und letztendlich Erntbares entstehen könnte. Manches an der Idee ist konkreter, zumindest der grundsätzliche Geist, anderes ist in Spuren vorhanden und wartet auf eine gemeinsame Weiterentwicklung.
Ich stehe noch in den ersten Jahren meiner Tätigkeit als Körperpsychotherapeutin und Heilpraktikerin und sammle jetzt bereits Erfahrungen, die mir zeigen, dass mein Schatz erlernter und angewandter Methoden viel bewirken kann. Zuvörderst meine Faszination an diesen Erfahrungen möchte ich gerne teilen.
Ich bin voller Lust und Tatendrang, gemeinsam mit anderen – Körpertherapeuten, TCM-lern, Gestalt-Leuten u.s.w. – etwas Sinnvolles zu kreieren, das über die begrenzten Möglichkeiten einer Einzelkämpferin hinausgeht. Mir geht es weniger um die gemeinsame Logistik und sonstige wirtschaftliche Vorteile, sondern um austauschen, wachsen, Energien bündeln und darum, dadurch mehr zu bewegen.
Beeinflusst werden meine Ideen ausdrücklich und immer intensiver von Menschen und Gruppen, die es wagen, in der heutigen Zeit voller Angst, Vereinsamung, Ratlosigkeit und Auswirkungen des Globalisierungsgrauens neue Wege zu finden und im Experiment menschenfreundlichere Lösungen zu probieren und vorzuleben.
Ich lasse mich immer wieder selbst davon überzeugen, dass es ein "Das geht doch nicht!" nicht gibt: Wo gebündelte Energie, Durchhalte- und Durchsetzungsvermögen vorhanden sind, können Experimente an den Start gehen und erfolgreich sein.
Zu mir
Schwerpunkte meiner Arbeit
Der Schwerpunkt meines Interesses als Behandlerin liegt in der
Körperpsychotherapie (Postural Integration), gestützt und
begleitet von Elementen der Traditionellen Chinesischen Medizin
(psychosomatisch orientierte Akupunktur, 5 Elemente) und der
Gestaltarbeit.
Mein Ausbildungswerdegang (chronologisch)
Traditionelle Chinesische Medizin (Diagnostik, Meridianmassage, Tuina, Moxen,
Schröpfen, Akupunktur)
-- bei Dr. med. Achim Eckert
Traditionelle Thai Massage (Nuad) und Lichtarbeit -- bei Barabara Wehner
Posturale Integration -- bei Dr. med. Achim Eckert
Gestalttherapie -- beim I.G.T. (Integrative Gestalttherapie e.V.)
Manuelle Therapie: Dorn-Breuss -- bei Sabine Trenkner
Heilpraktikerin -- Ausbildung in der Schule für Homöopathie und Heilpraktik Hamburg, Abschluß Dez. 2006
Menschen, die mich und meine Arbeit beeinflussen
Wilhelm Reich, Alexander Lowen, Jack Painter, Achim Eckert, Osho, Fritz
Perls, Leon Hamer, Ron Kurtz, Maitreyi Piontek, Mantak Chia, Barbara
Ann Brennan, Morgan, David Deida und einige mehr.
Methoden, die ich äußerst interessant und effektiv finde, aber
selbst nicht praktiziere:
Pilates (vor allem an Geräten), Gyrotonics, Voijta,
Craniosakral-Therapie, Feldenkrais, Humoraltherapie, Lomi Lomi Nui,
jede Art von Atemarbeit und vielleicht das eine oder andere, das ich
selbst noch nicht kenne :-).
Das freundliche Hirngespinnst
Es gibt mehrere Ansätze, die meine Vision nähren:
Lust an der produktiven Auseinandersetzung
Ich finde es richtig, wenn sich im Leben eines Therapeuten so etwas wie ein "Ja, das ist es, das ist meins!" einstellt. Dennoch merke ich, wie ich durch die Beschäftigung mit anderen Methoden, Ideen, Wegen und durch das bloße Beobachten im "Alltag" mich, meine Kreativität, meine Offenheit, mein Selbstverständnis und letztendlich die Qualität meiner Arbeit verbessere.
Vom gegenseitigen Inspirieren durch gemeinsames Tun, darüber Reden und auch von Supervision halte ich sehr viel.
Ich bin von Haus aus kritisch und liebe auch noch oft mein Verkopftsein, setze mich gerne kognitiv, doch ebenfalls im Wagen von Neuem auseinander.
Ich habe das Bedürfnis, mich mit Menschen zusammen- und auseinanderzusetzen, die gerne ihren Geist frei umherschweifen lassen und aus den so entstandenen Gedankengebäuden, aus der Frucht dieses Spintisierens etwas Neues kreieren wollen, das andere, neue Perspektiven ermöglicht, denen sie im Experiment Raum und Zeit zur Entfaltung geben möchten.
Aus einem solchen Experiment könnte vielleicht eine neue Form der Kurzzeittherapie entstehen; oder eine Kombination aus Methoden (interdisziplinär), die als "Päckchen" angeboten werden kann.
Auseinandersetzung meine ich in Bezug auf Methoden, Zielgruppen und die Art und Weise, wie Angebote gemacht werden können.
Wertschätzung des Körpers/der Körperlichkeit
Wegen einer schwerwiegenden Skoliose und durch ihre Behandlung kenne ich intensive Körperarbeit seit meinem achten Lebensjahr. Vielleicht begreife ich meine Einschränkung (mittlerweile) deshalb nicht als Last, sondern vielmehr als Segen. Seit meiner Jugend habe ich mich Neugierige vor diesem Hintergrund aufgemacht, alle möglichen Methoden der Körperarbeit mehr oder weniger kennenzulernen. Dieser Schatz an "Sofühltsichdasan" ist sicher mit verantwortlich für mein methodenübergreifendes und weitläufiges Interesse heute.
Auf meinem Weg der Selbsterfahrung als Klientin, in Ausbildungsgruppen und bei Lehrtherapeuten bin ich zur Überzeugung gelangt, dass wenig so wichtig ist, wie ein gesundes, liebevolles Verhältnis von uns selbst zu unserem Körper. Außerdem bin ich immer wieder beeindruckt, wie viel über die Kommunikation mit dem Körper an Prozessarbeit, Bahnung, Umprogrammierung, Lösung und Integration möglich ist: Motorisch, psychomotorisch, über neuronale Verknüpfung, über ganzheitliche "energetische" Arbeit.
Neben der therapeutischen Körperarbeit ist mir besonders die Gesunderhaltung wichtig. Ich finde bis auf weiteres den Begriff Selbsterfahrung dafür passend. Ich freue mich, lustvolle Kurse dazu anbieten zu können: themenspezifisch, geschlechterspezifisch und allgemein.
Alternativen zum Gesundheitssystem
Es ist höchste Zeit, Alternativen zum bestehenden Gesundheitssystem zu entwickeln. Ich bin nicht sicher, ob dies auch zu meinen Aufgaben gehören können wird, jedoch glaube ich an die Wirkung einer komplementären Form der Krankheitsbehandlung, der Prophylaxe und die Tatsache, dass all dies für normalsterbliche Menschen, die bereit sind, für sich und ihre Gesundheit Sorge zu tragen, leistbar sein muss.
Ich beschäftige mich seit geraumer Zeit mit Ideen zu Solidargemeinschaften (grundsätzlich und im Speziellen mit Artabana) und "Komplementärwährungen". Eine Komplementärwährung kann es regional auch im Gesundheitsbereich geben.
Kein Therapeut oder Heiler soll gratis arbeiten. Es geht mir darum, zu überlegen, wie Angebote seriös und für alle Beteiligten zum Besten organisiert werden können. Möglicherweise gibt es mehrere Modelle für unterschiedliche Leistungen. Möglicherweise ist durch das Supervidieren von selbstverwalteten Selbsthilfegruppen viel zu erreichen.
Für einen wichtigen Punkt halte ich das Kommunizieren und Bewegen der Erkenntnisse über die Gesunderhaltung, was innerhalb der Salutogenese wissenschaftlich erforscht wird.
Unterstützung persönlicher und kollektiver Wachstumsprozesse
Prozesse, die z.B. innerhalb einer therapeutischen Intervention ausgelöst werden oder innerhalb ihrer begleitet werden, folgen ihrer eigenen Weisheit und ihrem eigenen Tempo, Zeitrahmen und Rhythmus. Ob es zum für den Klienten merkbaren Prozess kommt und wie lange dieser dauert, kann weder vorhergesagt, noch in seiner Dauer und Intensität sicher gelenkt werden: jedoch begleitet.
Trotzdem oder genau aus diesem Grunde stelle ich mir oft die Frage, wie eine bessere Begleitung/Unterstützung für den Klienten bewerkstelligt werden kann. Oft fällt die Begleitung sehr mager aus, da die Therapie innerhalb eines festgesetzten Rahmens stattfindet, der Therapeut/Heiler in der Regel dies als Beruf ausübt und nicht prinzipiell 24 Stunden im Dienst ist und nur bedingt zur Verfügung steht.
Meine Gedanken schweifen auch Richtung Erarbeitung einer Kurzzeittherapie (möglicherweise intensive Blöcke, so wie es innert Ausbildungen die Regel ist und auch in psychosomatischen Kliniken angewandt wird).
Alle die angeschnittenen Bereiche greifen in irgendeiner Form ineinander. Diese als Ausgangspunkt sehend, würde ich gerne unsere Ideen, auch durch andere verwandte Anregungen unterstützt, weiterspinnen. Kein Grund, sich von so viel Wollen überwältigen zu lassen – alles ist offen und vieles ist möglich.
Werwannwiewo?
Wer soll sich melden?
Erst einmal alle, die sich vom Exposé angesprochen fühlen. Was sich daraus entwickelt? Wer kann das im Moment wissen!
Vielleicht gibt es so etwas ja auch schon, eine Gemeinschaft in Gründung oder eine Interessensgemeinschaft, eine therapeuten-indizierte Solidargemeinschaft mit Schwerpunkt "seelisch/geistig/körperliche Gesundheit", ein symbiotischer, offener Therapeutenklüngel!? Auch über einen solchen Kontakt werde ich mich freuen!
Wann soll es losgehen?
Von mir aus sofort. Ich bin frei, in Kürze einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen.
Wie kann das gehen?
Meine Idee ist, klein anzufangen. Natürlich. Nichtsdestotrotz nicht minder bestimmt. Ich habe mich noch nicht festgelegt, wohin die Reise gehen soll, und suche Anregungen und die Mitarbeit von anderen, um aus den unkonventionellen (pioniergeistigen) Ergüssen einer spielerischen Zukunftswerkstatt eine fundierte, tragende, feine Sache entstehen zu lassen.
So eine "Sache" könnte ein Zentrum sein, in dem nach innen Lebendigkeit durch Austausch und Unterstützung herrscht, nach außen ein sympathisches Kommunikationszentrum mit kompetenten Heilern und Therapeuten.
Ich denke an eine Art Arbeitsgemeinschaft von Therapeuten/Heilern im gleichen Geiste, die Lust haben, ihr Wissen, ihre Intuition, ihre Erfahrungen einzubringen und auszutauschen, zu geben und zu nehmen, und die gleichzeitig eine eigenständige Persönlichkeit bleiben wollen.
Das Engagement soll keinen Beteiligten davon abhalten, ein ausführliches Privatleben zu führen. ;-) Dennoch freue ich mich über Menschen, für die ihre Tätigkeit im komplementärmedizinischen Bereich mehr als ein Nebenjob ist und sich entsprechend einlassen möchten.
Wo soll das stattfinden?
Jeder Ausgangspunkt kann funktionieren. Vielleicht fängt ja alles mit dem richtigen Ort an!
Mecklenburg-Vorpommern? Bayern? Thüringen? Österreichisches Waldviertel? Freiburger Gegend? ... Ich bin da, wo ich mich im Augenblick noch befinde, ungebunden. In meiner Ortswahl bin ich relativ frei. Schön wären Räumlichkeiten in ländlicher Umgebung, da das Umfeld für heilende Arbeit mitten in der Natur meines Erachtens günstiger ist als in einer Stadt; es muss nicht fernab jeder Zivilisation sein, eher im deutschsprachigen Raum und nicht unbedingt da, wo Heilpraktiker juristisch noch mit "Kurpfuschern" gleichgesetzt werden. Für Ideen, Anregungen und konkrete Vorschläge bin ich sehr offen!
Kurzum: es gibt dazu momentan noch keine Einschränkung.
Ich habe überdies noch einen schönen Brotberuf, den ich weiterhin gerne ausüben will.
Sehr gut funktionierende Vorbilder (im weitesten Sinne) von mir, die mich sehr motivieren und inspirieren sind:
Barabara Wehners Lichthof in Ottendorf, Franken
www.lichthof.org
Europäische Akademie der heilenden Künste e.V. in Klein Jasedow,
Mecklenburg-Vorpommern
www.eaha.org
Gutshaus
Stellshagen in Mecklenburg-Vorpommern
www.gutshaus-stellshagen.de
Kontakt
Ich freue mich sehr über Euer Feedback und Euer Interesse!
Margit Gröpel
visionen@groepel.org
